inspired to move you! | Roland Sager

Der Marathon

Von 120 Kg Körpergewicht zum ersten Marathon im Leben!

So sehr angetrieben, von dem Willen und der Überzeugung, dass nie wieder eine Frau zu mir sagen könnte ich wäre zu fett, begann ich zu laufen. Ich hatte nicht einmal vernünftige Laufschuhe. So holte ich einfach die alten Turnschuhe von der Bundeswehr hervor und lief direkt los.

Aufgeben war nicht meine Stärke

Im August ’13 startete ich also mit dem Laufen. Dieses Mal hatte sich etwas Entscheidendes geändert. Das Ziel war so deutlich, wie noch nie zuvor. Ich hatte den Willen, ein Ziel und kannte den Weg. Die erste Runde ging Richtung Stadtpark. Von jetzt auf gleich bin ich 5 km durchgelaufen. Anfangs eher schlecht, als Recht. Die 5 Kilometer behielt ich bei und versuchte mit der Zeit das Tempo anzuziehen. Ende August steigerte ich erstmals auf 7,5 Kilometer, zum Stadtpark, eine Runde und zurück - „round course“! Nach nur 3 Läufen, einen „round course“, ohne Pause, ohne anzuhalten! Bis zum Ende des Monates hatte ich 70 km abgespult und schaffte sogar 2 Runden mit insgesamt 15 Kilometer. Ich war mega stolz auf mich und dennoch war ich etwas frustriert. 

An dem Punkt waren sicher auch schon Viele von Euch:

Mein Körpergewicht schien eingefroren zu sein. Nur langsam und sehr schleppend nahm ich ab. Hier kam die entscheidende Erkenntnis dazu. Laufen allein macht mich weder schlank, noch glücklich! Ich ergänzte das Lauftraining, zusätzlich an den Nicht-Lauftagen, mit Ausgleichsport im Fitnessstudio. Ich änderte ganz entscheidend mein Essverhalten und achtete peinlich genau auf jede Kilokalorie. Ja, ich achtete auch sehr genau darauf, WAS ich zu mir nahm. 

Ich trainierte dann weiter, mit eisernen Willen - wissend, ich werde es schaffen! Im September dann waren 125 Kilometer geschafft. Die Kilos purzelten nur noch so. Oktober, November kamen und es wurde unangenehmer zu Laufen. Dennoch lief ich zwar vermindert, aber weiter! Ich achtete mehr denn je auch auf meine Ernährung, den Ausgleichssport und fühlte mich mehr und mehr fitter und agiler.

Das Ergebnis war deutlich

Das Ergebnis war deutlich:

Auch im Berufsleben spürten und sahen meine Kollegen die Veränderung deutlich. Ich bekam immer mehr das Feedback, dass ich wirklich gut und gesund aussehe und anscheinend ein anderer Mensch geworden wäre. Ich war also auf dem direkten Weg zu meiner früheren Form von 2002 zurück gekehrt und hatte wieder neuen Lebensmut gefasst. Mein Gang wurde wieder aufrechter, meine gesamte Haltung spiegelte die innere Einstellung wieder. Zuversichtlich, voller Energie und Tatendrang, so wurde ich am Ende des Jahres gesehen! 

Die einzig logische Konsequenz:

Und so kam es im November 2013 dazu, dass ich eines Morgens in der S-Bahn zur Arbeit saß und eine Werbung für den Hamburg Marathon 2014 las. Ich las die Werbung mit dem Hinweis: Frühbucherrabatt! Ich zögerte keine Sekunde, griff mein Handy, rief die Anmeldeseite für den Marathon auf. Noch bevor ich die S-Bahn verließ, hatte ich mich verbindlich für meinen ersten Marathon des Lebens angemeldet! Mit einer Überzeugung die ich seit Jahren, ja Jahrzehnten nicht mehr hatte in meinem Leben!

Ein Commitment an mich und meine Umwelt: „Ich werde einen Marathon laufen“! Wie ich ihn schaffte? Das erfährst Du hier!

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